Photovoltaik - Geschichte

Der erste Schritt...

Der französische Physiker Alexandre Edmond Bequerel entdeckte bereits 1839 den sogenannten photoelektrischen Effekt. Er stellte fest, dass zwischen zwei Elektroden im Säurebad unter Lichteinfall mehr Strom floß, als beim selben Experiment in der Dunkelheit.

 

Weitere Forscher experimentierten unter anderem mit Selenkristallen und konnten dabei ähnliche Beobachtungen machen.

...auf einem langen Weg der Entwicklung...

Die theoretische Erklärung für den photoelektrischen Effekt lieferte schließlich Albert Einstein im Jahr 1905. Für seine Lichtquantenhypothese erhielt Einstein 1921 den Nobelpreis für Physik.

 

Den Durchbruch für die wirtschaftliche Nutzung der Photovoltaik brachten Experimente mit Silizium in den Jahren ab 1940. Mitte der 50er Jahre präsentierten drei amerikanische Forscher die ersten kristallinen Silizium-Solarzellen mit Wirkungsgraden von bis zu sechs Prozent.

...zum Erfolg

Internationale Raumstation ISS im All Internationale Raumstation mit Solarsegel

Dank immer weiter gesteigerter Wirkungsgrade und der hohen Verfügbarkeit von Silizium war die Voraussetzung für die industrielle Produktion von Solarzellen geschaffen.

 

Ende der 50er Jahre schickten die USA einen mit Solarzellen ausgerüsteten Satelliten - den Vanguard I - ins All.

 

Mittlerweile ist die Photovoltaik eine ausgereifte und robuste Technik, die sich auch unter den extremen Bedingungen der Raumfahrt bewährt hat.